Discdogging
Eddie berichtet über  seinen Lieblingssport.

"Dieser Hundesport ist auch unter dem Namen Dogfrisbee bekannt.
Es gibt drei Disziplinen:
Freestyle, Longdistance und Minidistance. Während Freestyle eine 2 minütige Choreographie aus Dogdanceelementen, spektakulären Würfen und Sprüngen ist, geht es beim Longdistance vor allem darum, die Scheibe so weit wie möglich zu werfen und vom Hund fangen zu lassen. Bei der Minidistance soll der Hund innerhalb einer Minute möglichst viele weit geworfene Scheiben fangen und zurückbringen. Interessierte finden HIER mehr dazu.
Meine Lieblingsdisziplin ist Longdistance, denn nichts ist schöner als auf der Wiese oder am Strand den langen Würfen von Frauchen oder Herrchen hinterherzujagen und sie mit einem atemberaubenden Sprung aus der Luft zu fangen.

Natürlich bin ich als echter Frisbeefreak auch für Freestyle zu begeistern. Mit Feuereifer versuche ich alle Scheiben zu fangen und sehe dabei manchmal gar nicht, dass mein Frauli in der Flugbahn steht (ist ja nicht mein Problem) ."
Eddie`s ganz besondere Art - oder warum Eddie Spezialscheiben braucht.

Normalerweise bringt der ausgebildete Discdog die Frisbees in einem heilen Zustand, mit den Zähnen am Rand haltend zurück. Hier hat Eddie mal wieder erstaunliche Kreativität bewiesen. Er hingegen locht bereits beim Fangen die gebräuchlichen Scheiben um sie anschließend in der Mitte zu falten und dann zurückzubringen (auf den Bildern dieser Seite übrigens mehrfach zu sehen).

Damit wir nicht nach jedem Spiel mit unserem Zerstörer neue Scheiben kaufen müssen haben wir uns für die beinahe unzerstörbare HEAVY CRUSHER entschieden für "Discmonster mit hartem Biss"
Wie Eddie zum Frisbee kam.

"Was soll ich sagen, Frisbee ist der einzige Sport, den nicht mein Frauchen für mich entdeckt hat, sondern ich für uns. Ursprünglich war sie nämlich der Meinung, sie könne die Scheiben nur mit Herrchen hin -und herwerfen, und ich sehe einfach dabei zu. Mit mir hat dabei mal wieder keiner gerechnet, als ob ich mir diesen Spaß entgehen lasse. Und so mußte Frauli schnell feststellen, dass Frisbee spielen ohne mich eine Mission Impossible ist. Selbstverständlich erhaschte ich die Scheiben viel eher als sie und zudem sah ich dabei auch noch viel eleganter aus.
Aus diesem Grund mußte sie auch zugeben, dass ich ein echtes Naturtalent war, ebend ein geborener Frisbeehund.
Notgedrungen informierte sie sich im World Wide Web und bestellte alsbald Scheiben und Bücher und nahm Kontakt mit Gleichgesinnten auf."
Eddie und Frisbee.

Bevor bei mir diese eigenartige Wirbelsäulenkrankheit (ich glaube das heißt Spondylose oder irgendwie so  ähnlich) diagnostiziert wurde, habe ich an vielen Seminaren und auch Turnieren teilgenommen. Wenn es nach mir ginge wäre das auch immernoch so, aber Frauli erlaubt es mir nicht mehr.
Gott sei Dank hat sie von ihrem anfänglichem Friesbeeverbot abgesehen und nun darf ich wieder flachen Scheiben hinterherflitzen. Leider wirft mein Frauli die Scheiben so, dass ich auch ja nicht in Versuchung gerate meine Scheibenjagd mit einem Sprung zu beenden.

 

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